Channel-Konflikte: HP-Verkäufern droht die Kündigung

HP definiert gerade neue Regeln für die Zusammenarbeit zwischen dem eigenen Vertrieb und den Partnern. Vertriebler, die dem Handel Deals wegnehmen, müssen mit einer Kündigung rechnen.

Die Konflikte zwischen dem Direktvertrieb von HP und dem Channel gibt es seit vielen Jahren. Zahlreiche Partner klagen seit langem, dass ihnen Deals weggenommen würden. Der Hersteller derfinierte immer mal wieder neue Regeln der Zusammenarbeit, der Konflikt wurde aber nie beigelegt. 

Jetzt gibt es anscheinend eine neue Initiative: Vertriebsmitarbeiter von HP, die allzu aggressiv vorgehen und dem Partner Kundenaufträge abjagen, müssen sogar mit der Kündigung rechnen, wie das US-Channelmagazin crn.com berichtet. 

„Wenn sich die Mitarbeiter nicht an die neuen Regeln halten, werden sie hier nicht mehr arbeiten“, betont CEO Meg Whitman. Die neuen Formen der Zusammenarbeit sollen nächsten Monat auf der weltweiten Partnerkonferenz von HP in Las Vegas vorgestellt werden. Sie sollen das Vertrauen der Partner wiederherstellen. Künftig könnten sich Partner bei Konflikten und Unklarheiten an die höhere Management-Ebene wenden. Außerdem werde es ein neues Deal-Registrierungssystem geben. US-Partner zeigten sich in ersten Reaktionen skeptisch, ob die neuen Maßnahmen funktionieren werden: „Das haben wir doch schon so oft gehört“, so der Mitarbeiter eines IT-Systemhauses.

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