Cancom und Bechtle schwach – Cancom senkt Umsatzprognose

Die Aktien von Cancom sind am Dienstag nach einer Prognosesenkung mit 21 Euro nur haarscharf über ihrem Zwischentief vom August geblieben.

Die Aktien von Cancom sind am Dienstag nach einer Prognosesenkung mit 21 Euro nur haarscharf über ihrem Zwischentief vom August geblieben. Nach gut 7 Prozent Kursminus dämmten sie die Verluste ein wenig ein auf zuletzt gut 5 Prozent. Die Papiere von Bechtle, die zuletzt auch insgesamt besser dagestanden haben, verloren in einem schwächelnden Gesamtmarkt rund 1,5 Prozent.

Analyst Harald Hof von MWB Research reagierte prompt auf geringere Umsatzambitionen von Cancom und strich seine Kaufempfehlung. Der IT-Dienstleister leide weiter unter Kundenzurückhaltung, vor allem im Bereich digitaler Arbeitsumgebungen. Unveränderte Ergebnisprognosen deuteten aber auf eine positivere Erwartungshaltung für das Schlussquartal hin.

Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies geht davon aus, dass der größte deutsche Konkurrent Bechtle wie schon im ersten Halbjahr auch im dritten Quartal besser abgeschnitten hat.

Cancom und Bechtle haben im Jahr 2026 mit minus 20 Prozent vergleichbar viel verloren. Allerdings liegen Bechtle noch gut 42 Prozent über ihrem Jahrestief im März, während die Kurserholung bei Cancom auf 5 Prozent zusammenschmolz. (dpa)

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