Blackberry: Umsatzrückgang und höhere Verluste

Blackberry glaubt nach dem Ausstieg aus der Handy-Entwicklung an eine schnellere Erholung. Doch im abgelaufenen Quartal gab es einen Umsatzrückgang und höhere Verluste.

Der einstige Smartphone-Pionier Blackberry glaubt nach dem Ausstieg aus der Handy-Entwicklung an eine schnellere Erholung. Für das noch bis Ende Februar 2017 laufende Geschäftsjahr rechnet Blackberry nun zumindest auf bereinigter Basis mit einem Gewinn, während zuvor noch ein Minus von bis zu 5 Cent pro Aktie erwartet worden war. Konzernchef John Chen richtete das Unternehmen auf das Software-Geschäft aus, nachdem Blackberry immer weiter hinter Googles Android-System und Apple mit seinen iPhones zurückfiel. Im vergangenen Quartal gab es aber erneut einen weiteren Umsatzrückgang und höhere Verluste: Die Erlöse fielen auf 289 Millionen Dollar von 548 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie Blackberry am Dienstag mitteilte. Der Verlust wuchs binnen eines Jahres von 89 auf 117 Millionen Dollar an.

Blackberry hatte bereits im September angekündigt, dass der Konzern keine Geräte mehr selbst entwickeln werde. Vergangene Woche wurde dann mitgeteilt, dass ein Großteil der Smartphones der Marke Blackberry künftig vom chinesischen Hersteller TCL kommen werde, der unter anderem schon Alcatel-Handys baut. (dpa)

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