Barracuda: Über Akquisitionen zum Milliarden-Konzern

Netzwerk-Spezialist Barracuda will über Akquisitionen einen Umsatz von einer Milliarde Dollar erreichen, so der ehrgeizige Plan von CEO BJ Jenkins.

Barracuda Networks hat seinen Partnern einen ehrgeizigen Wachstumsplan erläutert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre will der Netzwerk-Spezialist eine Milliarde Dollar erwirtschaften. Entsprechende Akquisitionen sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Auf der Partnerkonferenz des Unternehmens im Monte Carlo sprach CEO BJ Jenkins von einem «starken Fiskaljahr 2018» mit Erlösen von rund 439 Millionen Dollar, wie der UK-Dienst channelweb berichtet. Der Finanzinvestor Thoma Bravo übernahm im November 2017 Barracuda für 1,6 Milliarden Dollar. Der Deal erfolgte vier Jahre nach dem Börsengang des Herstellers. Diese Änderung erlaube es dem Unternehmen nun, flexibler bei Akquisitionen und Entscheidungen zu sein, so Jenkins. Beispiele dafür seien die bereits getätigten Übernahmen von Sonian und Phishline.

«Barracuda wird mit Sicherheit Übernahmen tätigen. Es ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Strategie, das sieht auch Thoma Bravo so», wird der CEO zitiert. Jenkins zufolge werde der Umsatz im Fiskaljahr 2019 bereits bei rund 500 Millionen Dollar liegen, ohne mögliche Akquisitionen.

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