Auftragseingang des Chipausrüsters ASML bricht ein

Die Nachfrage beim Chipausrüster ASML entwickelt sich schwächer als erwartet.

Die Nachfrage beim Chipausrüster ASML entwickelt sich schwächer als erwartet. Der Auftragseingang sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,8 auf 3,6 Milliarden Euro, teilte ASML am Mittwoch im niederländischen Veldhoven mit. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten hatten durchschnittlich eine Steigerung auf 4,6 Milliarden Euro erwartet. Der Umsatz verfehlte ebenso die Marktschätzungen, wenngleich er mit einem Rückgang um gut ein Fünftel auf knapp 5,3 Milliarden Euro noch in der vom Management ausgegebenen Spanne lag. Und auch für das laufende zweite Quartal hatten die Analysten mehr auf dem Zettel, als die ASML-Chefetage es nun anstrebt.

In den drei Monaten bis Ende Juni soll der Umsatz bei 5,7 bis 6,2 Milliarden Euro liegen und die Bruttomarge als Verhältnis von Verkaufs- zu Einkaufspreisen bei 50 bis 51 Prozent. Sie lag im ersten Quartal bei 51 Prozent und fiel damit besser aus als von Analysten sowie Konzernlenker Peter Wennink erwartet. Er hatte 2024 im Januar als Übergangsjahr deklariert. So hatten 2024 viele Unternehmen aus China wegen der Angst vor westlichen Exportbeschränkungen noch Anlagen zur Chipproduktion bestellt.

Ihre mittelfristigen Ziele bestätigten die Niederländer ebenso wie die Prognose für 2024, laut der der Umsatz dieses Jahr stabil im Vergleich zu den 2023 erlösten 27,6 Milliarden Euro sein soll. (dpa)

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