5.5 C
Flensburg
Mittwoch, Februar 25, 2026

Apple setzt weiter auf Modems von Qualcomm in iPhones

Der Umstieg von Apple auf Funkmodems aus eigener Entwicklung in den iPhones kommt doch nicht so schnell wie erwartet.

Der Umstieg von Apple auf Funkmodems aus eigener Entwicklung in den iPhones kommt doch nicht so schnell wie erwartet. Der Chipkonzern Qualcomm teilte am Montag mit, Apple habe in einem neuen Deal die Lieferung seiner Systeme bis zum Jahr 2026 vereinbart. Bis zuletzt hieß es von Qualcomm, man rechne damit, vom kommenden Jahr an kein Geschäft mehr mit Apple zu machen. Die Qualcomm-Aktie sprang im vorbörslichen US-Handel zeitweise um mehr als fünf Prozent hoch. Für Qualcomm ist Apple ein extrem wichtiger Kunde.

Der iPhone-Konzern arbeitet seit Jahren konsequent daran, mehr Chips aus eigener Entwicklung in seinen Geräten zu nutzen. So sorgte der Austausch von Intel-Prozessoren durch hauseigene Halbleiter in seinen Mac-Computern für mehr Effizienz und längere Batterielaufzeiten.

Apple entwickelt auch schon seit Jahren eigene Modems für die Verbindung der iPhones zum Mobilfunk-Netz. Der neue Deal mit Qualcomm dürfte als Zeichen dafür gesehen werden, dass die Arbeit holperiger verläuft als erhofft. Der Finanzdienst Bloomberg hatte bereits berichtet, dass Apple bei dem hauseigenen Modemchip unter anderem auf Probleme mit der Batterielaufzeit traf. Die neue Vereinbarung mit Qualcomm wurde einen Tag vor der erwarteten Vorstellung neuer iPhone-Modelle bekanntgegeben. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

OpenAI-Chef: KI braucht dringend Regulierung

Seit langem wird vor Gefahren einer möglichen Super-KI gewarnt. Auch der CEO hinter ChatGPT, Sam Altman, sieht diese und bringt den Vorschlag einer internationalen Überwachung wieder ins Spiel.

Ingram Micro veranstaltet Solution Summit in München

Ingram Micro Deutschland richtet am 19. März 2026 erstmals den «Solution Summit» aus.

Bechtle startet CO₂-Kompensationsservice für IT-Hardware

Bechtle erweitert sein nachhaltiges Portfolio um das Angebot «Bechtle CO₂-Conscious IT».
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE