Cyberport als bester Multichannel-Händler prämiert

Der Dresdner Etailer Cyberport wurde zum „besten Multichannel-Händler 2014“ gekürt. Das Wachstum des Unternehmens hat sich allerdings abgeschwächt.

Eine Multichannel-Strategie, also die Verzahnung von Online-Handel und stationärem Filialgeschäft, haben sich mittlerweile fast alle Etailer auf die Fahnen geschrieben. Eine Auszeichnung als „bester Multichannel-Händler 2014“ nahm jetzt der Dresdner Online-Händler Cyberport entgegen. Verliehen wurde die Auszeichnung von der Fachzeitschrift Internet World Business. Den Award erhielt der Händler für Computertechnik und Unterhaltungselektronik im Rahmen der Internet World Messe in München. Lobende Erwähnung fanden Service- Aspekte wie die transparente Preisgestaltung bei Online- und Filialkäufen sowie die Lieferoption Same-Day-Delivery. „Der Online-Handel ist ein hart umkämpfter Markt, auf dem wir Kunden ein echtes Shopping-Erlebnis über alle Kanäle hinweg bieten. Der Award zeigt deutlich, dass wir mit unserer Multichannel-Strategie den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Danilo Frasiak, einer der vier Geschäftsführer von Cyberport. Frasiak ist der einzige Manager, der von der alten Geschäftsführung noch dabei ist. So schied Mitgründer Olaf Siegel im vergangenen Jahr aus der Geschäftsleitung aus und wechselte in einen neugeschaffenen Cyberport-Beirat. Neu hinzugekommen waren Rainer Kiefer, Thomas Koelzer und Jeremey Glück.

Nach dem Austausch des Managements kündigte Jörg Lübcke vom Haupteigner Burda Digital an, dass der Etailer sich zu einem Milliarden-Unternehmen entwickeln und sich als einer der größten Internet-Elektronikhändler in Deutschland behaupten soll. Doch das Wachstum hat sich abgeschwächt. Waren in der Vergangenheit häufig Jahreszuwächse von über 20 Prozent möglich,kam Cyberport im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von rund 548 Millionen Euro. Das waren nur zwei Prozent mehr als im Vorjahr. 

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