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Mittwoch, Februar 25, 2026

IT-Dienstleister Sensix ist insolvent

Der CRM-Dienstleister Sensix muss einen Insolvenzantrag stellen. Betroffen sind Niederlassungen in drei Ländern. Jetzt wird ein Investor gesucht.

Der CRM-Dienstleister Sensix hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz Insolvenz angemeldet. Grund dafür sei eine „anhaltend schwache Geschäftsentwicklung“ in diesen drei Ländern gewesen, wie das Unternehmen auf seiner Webseite schreibt. Für die Sensix GmbH mit Sitz in Germering bei München wurde Rechtsanwalt Matthias Hofmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Hofmann sichert derzeit die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs der deutschen Niederlassung und strebt den Verkauf der Firma an einen Investor an, wie Merkur Online schreibt. Während es für die drei österreichischen Gesellschaften und die Filiale in der Schweiz offensichtlich schlecht aussieht, ist der Insolvenzverwalter für die Geschäfte hier zu Lande verhalten optimistisch: „Die Ausgangslage für eine Sanierungslösung in Deutschland ist trotz der komplexen Verknüpfungen insbesondere zur österreichischen Schwestergesellschaft gut.“ Das deutsche Insolvenzrecht biete hierzu andere Möglichkeiten als dass in Österreich und der Schweiz.

Sensix sieht sich selbst als die „erste Adresse für Customer-Relationship-Management im deutschsprachigen Raum“. Der Dienstleister ist unter anderem Partner von Microsoft, Salesforce, SAP und Update. Im September 2013 standen die Zeichen bei Sensix noch auf Wachstum. Die Firma investierte in größere Standorte in München, Wien, Zürich und Hamburg und vergrößerte die Büroflächen um 60 Prozent.

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