Brexit: GFT Technologies senkt Gewinnprognose

Der auf die Finanzbranche spezialisierte IT-Dienstleister GFT Technologies hat wegen des schwächeren britischen Pfunds im Nachgang des Brexit-Votums seine Gewinnziele reduziert.

Der auf die Finanzbranche spezialisierte IT-Dienstleister GFT Technologies hat wegen des schwächeren britischen Pfunds im Nachgang des Brexit-Votums seine Gewinnziele reduziert. Das Unternehmen erwarte nun für 2016 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (Ebitda) in Höhe von 46,5 Millionen Euro, teilte die im TexDax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Stuttgart mit. Das Vorsteuerergebnis soll bei 33 Millionen Euro liegen. Damit peilt GFT Technologies bei den Ergebnissen jeweils zwei Millionen Euro weniger an als zuvor. Die Umsatzprognose hingegen erhöhte das Unternehmen – nicht zuletzt dank florierender Geschäfte mit Lösungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Finanzsektor. Beim Umsatz peilt der IT-Dienstleister nun 420 Millionen Euro an, zehn Millionen Euro mehr als zuvor.

Im zweiten Quartal legte das Ebitda zwar um 12 Prozent auf 11,39 Millionen Euro zu, aber ohne die Pfund-Schwäche wäre das Ergebnis noch stärker gestiegen. Der Vorsteuergewinn lag mit 7,56 Millionen Euro nur leicht über dem zweiten Quartal 2015. Die Erlöse kletterten um 23 Prozent auf 110,64 Millionen Euro. Darin enthalten waren auch Zukäufe. Ohne diese wäre GFT Technologies aus eigener Kraft um 17 Prozent gewachsen, hieß es. In dem für das Unternehmen größten Absatzmarkt, Großbritannien, ging der Umsatz hingegen um vier Prozent zurück. Kunden hätten Budgets von Großbritannien in die USA verschoben, begründete das Unternehmen. Zudem verzögerten sich Projektentscheidungen im Bereich Investment Banking. (dpa)

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