Also nimmt PC Fritz auf die Schippe

Broadliner Also nimmt in einer aktuellen Kampagne den umstrittenen Software-Händler PC Fritz auf die Schippe. Über 24 Prozent der in Deutschland eingesetzten Software ist gefälscht.

Broadliner Also nimmt in einer aktuellen Kampagne den umstrittenen Software-Händler PC Fritz auf die Schippe. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt gegen Mitarbeiter von PC Fritz wegen des mutmaßlichen Verkaufs von Raubkopien im großen Stil. Die Internet-Seite von PC Fritz ist bereits seit Mai offline. Das Unternehmen wurde durch seine Werbung bekannt, in der Geschäftsführer Maik Mahlow neben einer blauen Dame im Avatar-Style posiert. In der Kampagne von Also übernimmt Produktmanager Frank Lutzke den Part von Mahlow. „Wir drehen den Spieß sozusagen positiv um. In unserer Botschaft sprechen wir unsere Reseller darauf an, ihre Endkunden für die Wichtigkeit von Original Software zu sensibilisieren. Oft werden die mit Fälschungen verbundenen Risiken bezüglich Sicherheit und Strafbarkeit als trivial geschätzt. Dieser Irrtum kann Kunden sehr teuer zu stehen kommen“, betont Lutzke.

Studien zufolge werden in Deutschland zu 24 Prozent nicht lizensierte Software-Produkte eingesetzt. Die Aktion von Also ist Teil einer Anti-Piracy-Kampagne, die der Distributor gemeinsam mit Microsoft und weiteren Herstellern gestartet hat. Für jeden Neukunden, der bei dem Broadliner im Rahmen der Aktion Microsoft-Software kauft, spendet Also zehn Euro an den gemeinnützigen Verein Kloster Paradiese Krebshilfe, der Ansprechpartner in vielen Fragen rund um das Thema Krebs ist.

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