Studie: Hälfte der Reseller will Cloud-Services vermarkten

Fast die Hälfte der weltweiten IT-Reseller bereitet sich darauf vor, in diesem Jahr Cloud-Services zu verkaufen. Der Handel sieht zwei Cloud-Bereiche als Hauptfelder für Wachstum.

Fast die Hälfte der weltweiten IT-Reseller bereitet sich darauf vor, in diesem Jahr Cloud-Services zu verkaufen, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Context. Bis zum Jahr 2020 sollen die Cloud-Erlöse dabei auf 160 Milliarden Dollar wachsen. Insgesamt wurden rund 8.500 IT-Händler weltweit befragt. Zehn Prozent der Befragten gaben an, dass entweder Software-as-a-Service (SaaS) oder Infrastructure-as-a-Service (IaaS) zu den größten Wachstumsfeldern gehören würden. Dabei seien die Einstiegshürden bei SaaS niedriger, da der Service leichter zu implementieren sei. Zu den drei populärsten Cloud-Services zählen Backup (53 Prozent), Storage (47 Prozent) und Business Apps (35 Prozent).

Es gibt drei Gründe, die Reseller daran hindern, in das Cloud-Segment einzusteigen: Die Nachfrage rechne nicht das Investment (35 Prozent), Security-Bedenken (19 Prozent) sowie Komplexität (14 Prozent). «Bei steigender Nachfrage steigt der Druck auf Hersteller und Distributoren, ihren Partnern entsprechende Trainings anbieten zu müssen», betont Context-Chef Adam Simon. Im Fokus stünden dabei Hardware-as-a-Service (49 Prozent) und SaaS (40 Prozent).

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