Schenker sieht starkes Wachstum im Business-Bereich

Die Margen im Geschäft mit Gaming-Hardware für Consumer werden geringer. Schenker Technologies sieht Wachstum im B2B-Bereich und in der Distribution rund um VR-Hardware.

Schenker Technologies aus Leipzig ist ein alter Hase im Geschäft mit Gaming-Hardware für Consumer. Die Gaming-Marke XMG ist längst etabliert, für die Zocker-Messe Dreamhack ist das Unternehmen ein wichtiger Kooperationspartner. Die individuell konfigurierbaren Laptops und PCs werden über den eigenen Online-Shop und die großen Etailer und Retailer vertrieben. Doch seit geraumer Zeit wittern die großen A-Brands, beispielsweise HP oder Acer, ihre Chancen in den Geschäften mit der kaufkräftigen Gaming-Klientel. Firmengründer Robert Schenker spricht im Interview mit ChannelObserver von einem «Haifischbecken». Im Gaming-Mainstream-Markt würde aufgrund des Preisverfalls kaum noch Geld verdient. «Das macht es für uns als lokaler Integrator zunehmend schwierig», konstatiert Schenker.

Konsequenterweise baut sich der Anbieter ein zweites Standbein auf und etabliert sich zunehmend als Hardware-Lieferant für das Business-Segment. «Dieses Geschäft ist deutlich am wachsen. Wir adressieren verschiedene vertikale Märkte mit unseren Schenker-Lösungen, der zweiten Marke neben XMG», führt der Firmengründer aus. Angefangen mit Produkten rund um die junge VR-Technologie, stellen sich die Leipziger zudem als Value Added Distributor auf. So werden Systemhäuser und Integratoren mit Lösungen für Augmented- und Virtual-Reality-Hardware beliefert. Da man somit gewerbliche Kunden direkt adressiert und auch Lösungen als Distributor an Systemhäuser vermarktet, ist das Unternehmen darauf bedacht, die Kanäle zu trennen, um entsprechende Konflikte zu vermeiden. «Kunden von den Systemhäusern werden wir natürlich nicht selber adressieren», versichert Schenker, der in dem Segment «großes Wachstumspotenzial» sieht. «Wir werden in diesen Bereich investieren und ihn deutlich ausbauen», kündigt er an.

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