HPE kauft Hyperkonvergenz-Anbieter Simplivity

Hewlett Packard Enterprise (HPE) übernimmt den Hyperkonvergenz-Spezialisten Simplivity. Damit unternimmt HPE einen wichtigen Schritt in einem Milliarden-Markt.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) übernimmt den Hyperkonvergenz-Spezialisten Simplivity für 650   Millionen Dollar in bar, wie das Unternehmen mitteilt. HPE ergänze dadurch sein Portfolio rund um Infrastruktur, Automation und Cloud-Management-Software um die Software-Defined-Data-Management-Plattform von Simplivity. Der Markt für hyperkonvergente Infrastrukturen legte von 1,4 Milliarden Dollar in 2013 auf 2,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr zu. Das Start-up Simplivity, 2009 gegründet, aber erst seit 2013 auf dem europäischen Markt aktiv, mischt das Segment auf. Betreute der Hersteller im Jahr 2014 rund 280 Kunden weltweit, waren es im vergangen Jahr bereits 800. «Wir wollen mit dieser Transaktion Hybrid-IT einfach für unsere Kunden machen», betont HPE-CEO Meg Whitman.

Doron Kempel, Chairman und CEO von Simplivity, spricht von einem «logischen Schritt» nach acht Jahren des beständigen Wachstums. Für Kunden und Partner von Simplivity würde sich nach der Übernahme nichts ändern. HPE unterstütze auch künftig die bestehenden Plattformen von Simplivity. Die Transaktion soll im zweiten Quartal von HPEs Fiskaljahr 2017 abgeschlossen werden. Simplivity mit Hauptsitz in Westborough, Massachusetts, beschäftigt heute weltweit rund 750 Mitarbeiter. Die Europazentrale sitzt in München.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

KI-Agenten im Einkauf sorgen für Skepsis

Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen können, auch beim Einkauf. Eine Mehrheit will noch überzeugt werden, dass das nützlich ist.

MWC: Telekom bringt KI-Assistenten ins Handynetz

Die Deutsche Telekom möchte bei Telefonaten den Zugriff auf einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz (KI) bieten.

SAP-Chef Klein verdient mehr als 16 Millionen Euro

An der Börse ging es für SAP zuletzt abwärts. Auf längere Sicht ist die Entwicklung aber positiv. Das zahlt sich für den SAP-Chef aus. Er gehört weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland.
ANZEIGE
ANZEIGE