Euronics packt Media Markt-Kunden in die Sänfte

Euronics startete eine ungewöhnliche Werbeaktion: Die Verbundgruppe trugt Media Markt-Kunden in einer Sänfte in den benachbarten Euronics-Markt.

Der Wettbewerb nutzt die ungewöhnliche Aktion von Media Markt, der Retailer schloss am 2. Oktober sämtliche Filialen, für eigene Werbezwecke. So transportierte die Verbundgruppe Euronics Kunden von Media Markt, die „vor verschlossenen Türen stehen mussten“, wie es das Unternehmen in einer Mitteilung formuliert, in einer „Technik-Sänfte“ zum benachbarten Euronics-Händler. Diese „Guerilla-Aktion“ biete den „enttäuschten Kunden“ durch Euronics einen Service der ganz besonderen Art: um zu beweisen, dass Kunden wortwörtlich auf Händen getragen werden sollten, wurden die Idee mit einer Technik-Sänfte, die von mehreren Trägern bewegt wird, umgesetzt. Anlass für die Verbundgruppe sei die in den Medien groß angekündigte deutschlandweite Schließung aller Media Markt-Filialen am 02. Oktober. Davon sei auch Gütersloh betroffen gewesen. Um die Kunden des Wettbewerbers dort nicht vor verschlossener Tür stehen zu lassen, sollte reagiert werden, so das Unternehmen weiter. Die Aktion sei der Auftakt für die Fortsetzung der Geburtstags-Kampagne „44 Jahre Euronics – Das Fest of Electronics“. Diese gehe ab dem 9. Oktober in die nächste Runde.

Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

KI-Firma Anthropic mit Milliarden-Verlusten vor Börsengang

Die KI-Firma Anthropic ließ in ihrem Börsenprospekt zunächst die Zahlen für das dritte Quartal aus. Aus einem Nachtrag geht hervor: Es gab auch da tiefrote Zahlen.

Mehr als halbe Milliarde Euro für Chips aus Europa

Mikrochips stecken in Smartphones, Computern und Autos. Doch Europas Anteil an der weltweiten Fertigung ist gering. Das will die EU zusammen mit Partnern ändern.

KPMG: Ausländische Käufer übernehmen reihenweise deutsche Firmen

Investoren aus dem Ausland kaufen deutsche Unternehmen in Serie. Das Volumen der Deals hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Ist das ein Grund zur Sorge? Eine Studie sieht das anders.
ANZEIGE
ANZEIGE