Ceconomy tief in der Verlustzone

Ceconomy, der Mutterkonzern von Media Markt und Saturn, wurde im dritten Quartal tief in die Verlustzone gedrückt. In den nächsten Monaten sollen alle Investitionen im Detail geprüft werden.

Die Minderheitsbeteiligung am Handelsriesen Metro wird für Ceconomy, dem Mutterkonzern von Media Markt und Saturn, zur Belastung: Eine Wertberichtigung auf den rund zehnprozentigen Metro-Anteil drückte Ceconomy im dritten Quartal  in die Verlustzone. Unter dem Strich schrieb der Mutterkonzern nun ein Minus von 104 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte bei 4,6 Milliarden Euro. Den operativen Verlust (Ebit) konnte Ceconomy auf 30 Millionen Euro eindämmen, im Vorjahr gab es noch ein Minus in Höhe von 49 Millionen Euro.

Jetzt will der Retailer an der Kostenschraube drehen: Insbesondere durch «Fortschritte bei der Optimierung und Automatisierung von Prozessen» sollen in den kommenden fünf Jahren die Aufwendungen um insgesamt 250 Millionen Euro netto sinken, teilte der Konzern mit. Zudem werde Ceconomy in den nächsten Monaten alle Investitionen im Detail überprüfen und die Store-Expansion «noch selektiver» umsetzen als bisher.

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