Vodafone testet Drohnen-Erkennung per LTE

Vodafone will mit einem neuen Erkennungssystem für Drohnen auf Mobilfunkbasis für mehr Sicherheit im Flugverkehr sorgen.

Vodafone will mit einem neuen Erkennungssystem für Drohnen auf Mobilfunkbasis für mehr Sicherheit im Flugverkehr sorgen. Der schnelle Mobilfunkstandard LTE sei die Basis für das neue Radio Positioning System (RPS), teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Dabei werden die Drohnen mit LTE-Modulen ausgestattet und senden darüber ihre Flugdaten an eine Basisstation. Nähern sich Drohnen einer Sicherheitszone etwa auf einem Flughafen, können die Fluggeräte von Behörden automatisch an einer sicheren Stelle zur Landung gezwungen oder zum Betreiber zurückgelotst werden.

Allein in Deutschland nehme die Zahl der von Piloten gemeldeten Zwischenfälle stetig zu, hieß es. Viele Drohnen seien inzwischen oft zu klein, um überhaupt vom konventionellen Radar erkannt zu werden. Die LTE-Module sollen dagegen Flugdaten in Echtzeit übermitteln können. Das Konzept sei in Zusammenarbeit mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA erarbeitet worden und soll die Behörde bei der Entwicklung neuer europäischer Vorschriften für den Betrieb von Drohnen unterstützten. Für dieses Jahr sind noch weitere Tests in Spanien und Deutschland geplant, ab 2019 solle das Drohnen-Erkennungssystem kommerziell nutzbar sein. (dpa)

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