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Dienstag, Februar 17, 2026

Telekom mit Ratgeber für mobilen Datenschutz

Die Telekom und der Security-Spezialist Lookout veröffentlichen einen Ratgeber für mobilen Datenschutz: Fünf Tipps, wie Sie ihr Smartphone sichern können.

Die Deutsche Telekom und Lookout liefern die ersten Geräte mit vorinstallierter Lookout App aus. So ist die „Lookout Mobile Security“-App auf dem Samsung Galaxy S3 Mini und dem HTC K2 LTE vorinstalliert, fünf weitere Geräte sollen im ersten Quartal 2013 hinzukommen. Die App soll Kunden vor Malware, Phishing und Datenverlust ebenso wie vor Bedrohungen der Privatsphäre sowie Verlust oder Diebstahl des Handys schüzen.

Darüber hinaus geben die Unternehmen einen Ratgeber für mobilen Datenschutz heraus,  der Lösungen und praktisch umsetzbare Tipps zur Verbesserung des Datenschutzes auf Mobiltelefonen und Tablets bietet: 

1. Die Zugriffsberechtigungen von Apps kennen: Apps greifen häufig auf Daten zu, um beispielsweise Dienste mit Ortsbezug anbieten zu können. Ein Beispiel dafür sind Kartendienste, die sich auf den aktuellen Standort beziehen. Manche Apps greifen aber auf mehr Informationen zu, als für den Dienst nötig ist. Deshalb sollten sich Verbraucher genauer anschauen, auf welche Daten eine App tatsächlich zugreift. Laut dem Lookout App Genome Report sind 28 Prozent der kostenlosen Apps in Google Play und 34 Prozent der kostenlosen Apps in Apples App Store in der Lage, auf den Standort zuzugreifen.

2. Vorsicht bei offenem WLAN: Wenn Sie sich in einem ungeschützten WLAN mit dem Internet verbinden, kann jeder in diesem Netzwerk Ihre Daten sehen. Meiden Sie offene Netzwerke generell. Verbinden Sie sich nur mit Webseiten, die eine Anmeldung erfordern, wenn deren Adressen mit „https“ beginnen. Dabei ist das „s“ am Ende entscheidend. Es heißt, dass eine sichere, verschlüsselte Netzwerkverbindung besteht. Sie sollten öffentliche Netzwerke, mit denen Sie vorher einmal verbunden waren, auf Ihrem Gerät löschen. Sie verhindern die automatische erneute Verbindung, indem Sie den Namen des offenen Netzwerks antippen, bis Sie ein Menü sehen und dann auf „Vergessen“ tippen.

3. Lassen Sie keine Datenschutzverletzungen durch Werbeanzeigen zu: Mehr als 50 Prozent der Apps werden über Werbung finanziert. Die meisten Anzeigen sind in punkto Datenschutz unkritisch, aber es gibt Anbieter, die unter anderem auf persönliche Daten wie E-Mail, Telefonnummer und Namen zugreifen, ohne den Benutzer darauf hinzuweisen. Oder sie arbeiten mit aggressiven Anzeigentechniken, welche die Benutzer verwirren, beispielsweise indem sie Lesezeichen verändern oder Anzeigen in der Benachrichtungsleiste einblenden. Etwa 5 Prozent der Android-Apps, die Lookout analysiert hat, nutzen ein aggressives Werbenetzwerk. Auf diese Apps entfielen mehr als 80 Millionen Downloads.

4. Sperren Sie Ihren Bildschirm: Die erste und einfachste Möglichkeit des Schutzes besteht darin, eine Bildschirmsperre für Ihr Gerät per PIN, Passwort oder Mustererkennung einzurichten. Damit halten Sie andere davon ab, Ihr Gerät nach Passwörtern, Benutzernamen oder anderen persönlichen Informationen zu durchsuchen. Wenn Sie Ihr Handy verlieren oder es gestohlen wird und Sie keine Sperre eingerichtet haben, laufen Sie Gefahr, persönliche und vertrauliche Informationen preiszugeben.  

5. Behalten Sie Ihr Handy im Auge: Eines der größten Risiken für Ihre Privatsphäre ist der Verlust des Gerätes. Wenn Ihr Handy verloren geht, haben andere womöglich Zugang zu den Daten auf dem Gerät. Laden Sie eine App zur Geräteortung herunter, damit Sie die Gewissheit haben, ein verlorenes Handy wiederzufinden. Falls das nicht möglich ist, können Sie das Gerät zumindest per Fernzugriff sperren und darauf enthaltene Daten löschen. Münchner, Hamburger und Berliner verlieren alle zwei Jahre ihr Handy, Kölner durchschnittlich jedes Jahr.

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