Microsoft schränkt Support für Windows 7 drastisch ein

Microsoft dreht älteren Windows-Versionen den Saft ab: Windows 7 und Windows 8.1 werden künftige CPU-Architekturen nicht mehr unterstützen.

Microsoft dreht älteren Windows-Versionen den Saft ab: Windows 7 und Windows 8.1 werden künftige CPU-Architekturen nicht mehr unterstützen, wie Windows-Chef Terry Myerson in einem Blogpost ankündigt. Man werde zwar noch eine Liste von Geräten mit Intel-Skylake-Prozessoren veröffentlichen, die auch mit Windows 7 und Windows 8.1 laufen können, doch künftige Prozessor-Generationen werden Windows 7 und 8.1 nicht mehr unterstützen. Das bedeutet: Kunden, die neue Prozessor-Generationen nach Skylake nutzen wollen, müssen zwingend Windows 10 verwenden. Beispiele für solche Prozessor-Generationen sind «Kaby Lake» von Intel, Qualcomm «8996» und AMD «Bristol Ridge». Aber auch der Skylake-Support für Windows 7 und Windows 8.1 wird laut Microsoft am 17. Juli 2017 eingestellt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss also ein Upgrade auf Windows 10 erfolgen.

Das populäre Windows 7 lag im Dezember immer noch bei einem weltweiten Marktanteil in Höhe von 55,68 Prozent. Windows 10 kommt auf 9,96 Prozent. Anscheinend geht Microsoft der Umstieg auf Windows 10 nicht schnell genug, wie wir kürzlich berichtet hatten. Im Podcast Windows Weekly hat Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela sich kürzlich über Windows 7 ausgelassen. Das Betriebssystem sei nicht mehr sicher, die Kompatibilität ließe zu wünschen übrig und es sei zudem wichtig, die Fragmentierung der Windows-Plattform zu beenden. 

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Studie: Milliardenwerte in Europas Elektroschrott ungenutzt

Warum verstauben mehr als 700 Millionen Smartphones in Europas Schubladen, statt wertvolle Rohstoffe zu liefern? Eine Studie zeigt, was Verbraucher und Hersteller ändern könnten.

Telekom-Chef warnt vor Pessimismus bei KI

KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft, der Wandel nimmt Fahrt auf. Was bedeutet das für uns? Bei einer Kölner Veranstaltung trat Telekom-Chef Tim Höttges ans Rednerpult.

Rückschlag für Vodafone im Streit mit 1&1

Seit 2023 mischt 1&1 als vierter deutscher Handynetzbetreiber auf dem Mobilfunk-Markt mit. Sein Start war holprig - warum eigentlich? Bei der Antwort auf diese Frage zeigt 1&1 auf Vodafone.
ANZEIGE