Experten sehen viel Potenzial für ChatGPT und Co. an Schulen

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit Programmen wie ChatGPT in Schulen hat aus Sicht führender Bildungsexperten großes Potenzial.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit Programmen wie ChatGPT in Schulen hat aus Sicht führender Bildungsexperten großes Potenzial. Es gebe allerdings viele Voraussetzungen und Bedingungen für eine lernförderliche und verantwortungsbewusste Nutzung dieser Instrumente, betont die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK/Bonn) der Kultusministerkonferenz in einem am Mittwoch veröffentlichten Papier. Das Gremium empfiehlt kurzfristig eine Übergangsphase zur systematischen Erprobung solcher KI-Tools «bei offener Fehlerkultur».

Auch auf Risiken und Hürden weist die SWK hin. «KI kann und sollte Lehr-Lernprozess unterstützen, die finale Entscheidung beziehungsweise Bewertung und die Verantwortung für das Endprodukt muss bei Menschen liegen.» Lehrkräfte müssten dafür qualifiziert sein, Fortbildungsangebote rasch ausgebaut werden. In der Grundschule und in den ersten Jahren der weiterführenden Schule sollte der Kommission zufolge auf texterstellende KI-Instrumente wie ChatGPT verzichtet werden. Solche Programme könnten vor allem dann unterstützen, «wenn Lernende über hohe fachliche, Schreib-, Lese- und digitale Kompetenzen verfügen». (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Intershop trotz Umsatzrückgangs mit besserem Ertrag

Unternehmen investieren weniger in ihren Internethandel - das bekommt der Jenaer Software-Anbieter Intershop zu spüren.

Exclusive Networks und ServiceNow starten EMEA-Partnerschaft

Exclusive Networks und ServiceNow haben eine strategische Distributionsvereinbarung für Europa sowie den Nahen Osten geschlossen.

Also steigert Konzerngewinn im ersten Halbjahr deutlich

Technologie-Anbieter Also hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.