Bitkom: Ein Drittel nutzt Tracking-Devices

Tracking-Devices auf dem Vormarsch: 8 von 10 Deutschen (79 Prozent) haben von solchen Tracking-Anwendungen schon einmal gehört oder gelesen, ein Drittel (35 Prozent) hat sie schon einmal genutzt.

Das gestohlene E-Bike orten, den verlorenen Koffer ausfindig machen oder die Wege der eigenen Katze verfolgen – mit Hilfe digitaler Tools und Anwendungen wie Smartphone-Apps, SmartTags, AirTags oder GPS-Trackern kann der Aufenthaltsort sowohl von Personen und Tieren als auch von Gegenständen festgestellt und nachverfolgt werden. 8 von 10 Deutschen (79 Prozent) haben von solchen Tracking-Anwendungen schon einmal gehört oder gelesen, ein Drittel (35 Prozent) hat sie schon einmal genutzt. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.005 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

6 Prozent nutzen bereits digitale Hilfsmittel zur Ortung von Alltagsgegenständen wie Schlüssel, Handtasche oder Geldbeutel, weitere 42 Prozent sind offen dafür. 4 Prozent orten bereits Fahrzeuge wie Auto, Fahrrad, Motorroller oder Motorrad und 39 Prozent würden dies generell tun. Gepäckstücke auf Reisen verfolgen 3 Prozent bereits per Ortungs-Anwendung, weitere 40 Prozent können sich vorstellen, dies zu nutzen. Nicht nur den Weg des Gepäcks, auch daran, den Weg von Hund, Katze und Co. nachvollziehen zu können, besteht Interesse: 4 Prozent orten bereits ihr Haustier, weitere 21 Prozent können sich dies vorstellen.

«Verloren, gestohlen oder doch nur in der Wohnung verlegt – das lässt sich mit Ortungsanwendungen herausfinden. Tracking-Funktionen für digitale Geräte werden immer mehr zum Standard und zunehmend automatisch in Betriebssysteme zum Beispiel von Smartphones integriert», sagt Sebastian Klöß, Bereichsleiter Consumer Technology beim Bitkom.

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