Bericht: SSD-Engpässe bleiben in 2017

Einem Bericht zufolge hat Intel seine Partner gewarnt, dass die Liefersituation im SSD-Bereich im gesamten Jahr 2017 angespannt bleiben wird.

Die Marktforscher von Dramexchange berichten von steigenden SSD-Preisen für PC-Hersteller. Zwischen 12 und 16 Prozent liege der Preisanstieg im ersten Quartal 2017 gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres. Die anhaltend hohe Nachfrage nach NAND-Flash übersteigt das Angebot, was zu Preissteigerungen beim Endprodukt SSD führt. Intel soll jetzt seine Partner gewarnt haben, dass die Nachfrage nach Solid-State-Drive im gesamten Jahr höher als das verfügbare Angebot sein werde. Der Hersteller sei gezwungen, die Produktion für SSDs für Rechenzentren zu priorisieren. In einem Memo namens «Intel SSD Supply Health Messaging» seien Systemintegratoren und OEMs darüber informiert worden, dass die SSD- und NAND-Speicherindustrie im gesamten Jahr eine Rekordnachfrage in allen Teilmärkten erwarte, berichtet das US-Branchenmagazin crn.com. In Folge bliebe die SSD-Situation im gesamten Jahr 2017 angespannt, heißt es weiter.

Ein Grund für die Verknappung ist auch der Umstieg auf die Fertigung von 3D-NAND. In dem Memo betonte Intel, dass man «aggressiv» das Geschäft in Richtung 3D-NAND verlagere. Durch die Umrüstung der Fabriken sind Produktionskapazitäten zum Teil eingeschränkt. Weitere Informationen wollte Intel nicht bekannt geben und verwies auf die «Quiet Period» vor dem anstehenden Quartalsbericht.

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