Telekom nicht mit eigenem Stand auf der CEBIT

Die Telekom wird offensichtlich nicht mit einem eigenen Stand auf der diesjährigen CEBIT präsent sein. Dafür haben drei andere Großkonzerne bereits zugesagt.

Die Telekom wird im Juni keinen Stand bei der IT-Messe CEBIT haben, wie das Unternehmen dem Handelsblatt bestätigt hat. Bislang war der Carrier in der großen Halle 3 auf dem Messegelände in Hannover präsent. Stattdessen wolle man sich stärker auf die Industrie-Schau Hannover Messe im April konzentrieren, wird Telekom-Sprecher Stephan Althoff zitiert. Einen kompletten Rückzug von der Messe muss es allerdings nicht zwangsläufig geben. Die Deutsche Messe und die Telekom wollen noch miteinander sprechen, inwiefern es eine alternative Messe-Beteiligung geben kann. Dafür hätten aber Unternehmen wie SAP, Intel und Vodafone bereits zugesagt, ließ die Messe verlautbaren.

Die kommende CEBIT wurde auf den Sommer verlegt und mit einem komplett neuen Auftritt versehen: Im Zentrum des neuen vierstufigen Konzepts steht eine Art Campus unter dem Expo-Dach («d!campus»), der Digitalisierung und Kultur vereinen soll. Die Öffnungszeiten werden um eine Stunde nach hinten verschoben, künftig läuft die Messe von 10.00 bis 19.00 Uhr; das Gelände wird aber bis 23 Uhr fürs Abendprogramm geöffnet bleiben. Separate Tickets für die bisherige Konferenz-Serie soll es nicht mehr geben. Es wird keine Tages-, sondern nur noch Dauertickets geben. Allerdings gibt es für den Freitag («Digital Friday») ein Publikums-Ticket, das eine breite, technikbegeisterte Öffentlichkeit ansprechen soll. Der Messe-Montag soll politischen Veranstaltungen vorbehalten sein – die restlichen drei Tage werden dann ganz dem Business gewidmet sein. In diesem Jahr waren über 3.000 Aussteller aus 70 Ländern gekommen. Messe-Chef Oliver Frese erwartet mit dem neuen Konzept im kommenden Jahr mindestens einen Gleichstand.

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