Teamviewer weiter mit Umsatzrückgang

Der Fernwartungssoftwarespezalist Teamviewer hat auch im zweiten Quartal Umsatz eingebüßt.

Der Fernwartungssoftwarespezalist Teamviewer hat auch im zweiten Quartal Umsatz eingebüßt. Mit 182,7 Millionen Euro ging der Erlös im Jahresvergleich um 4,1 Prozent zurück, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt seien es nur 1,4 Prozent Rückgang gewesen, hieß es von den Göppingern. Mit dem Umsatz verfehlte Teamviewer die Erwartung der von Bloomberg befragten Experten. Das Unternehmen sprach von vorübergehenden Wachstumsdämpfern.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 6 Prozent auf 78,9 Millionen Euro zurück, was Analysten in etwa auch geschätzt hatten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um ein Drittel auf 30,1 Millionen Euro. Hier hatten Währungsaufwendungen ein Jahr zuvor deutlich negativer zu Buche geschlagen.

Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen. Teamviewer-Chef Oliver Steil will währungsbereinigt beim Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau oder bis zu 3 Prozent darüber landen. Nach sechs Monaten steht hier ein Minus von fast einem Prozent zu Buche. Steil setzt auf eine Trendwende im Geschäft mit größeren Unternehmenskunden (Enterprise-Sparte) beim Zukauf 1E, dem zuvor viele Kunden abhanden gekommen waren. Zudem soll das Produktbündel Teamviewer One bei den lukrativeren Kunden Schub geben. Auch bei den kleinen und mittleren Kunden sieht das Management eine Stabilisierung bei der Kundenabwanderung. (dpa)

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