Switch-Markt stagniert

Der westeuropäische Markt für Ethernet-Switches stagnierte im dritten Quartal. Cisco dominiert das Segment, dahinter folgen abgeschlagen drei weitere Anbieter.

Der weltweite Markt für Ethernet-Switches legte laut IDC im dritten Quartal um 2 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar zu. In Westeuropa stagnierten die Erlöse und entwickelten sich von Land zu Land dabei sehr unterschiedlich. Die Märkte in Irland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden legten deutlich zu, während es in Portugal, Italien, Dänemark und Norwegen zweistellige Rückgänge zu verzeichnen gab. IDC erwartet künftig ein stabiles, aber wettbewerbsintensives Marktumfeld.

Cisco dominiert den Bereich für Ethernet-Switches und legte im dritten Quartal um 0,8 Prozent auf einen Marktanteil von 61,6 Prozent zu. Der Anteil von HP gab im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht nach und liegt jetzt bei 9 Prozent. Die weiteren Plätze belegen Juniper und Huawei. «Die Nachfrage nach höheren Geschwindigkeiten wie 10 GB- oder 40 GB-Ethernet wird künftig steigen. Doch fallende Port-Preise haben einen abschwächenden Effekt auf das weltweite Marktwachstum», betont IDC-Analyst Petr Jirovsky.

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