Start-up-Kongress in Leipzig – «multiple Krisensituation»

Aus ganz Deutschland sind Gründer sowie Investoren nach Leipzig gekommen, um am Deutschen Business-Angels-Tag teilzunehmen.

Aus ganz Deutschland sind Gründer sowie Investoren nach Leipzig gekommen, um am Deutschen Business-Angels-Tag teilzunehmen. Der am Samstag eröffnete Kongress soll Gründerinnen und Gründern innovativer Start-ups bis Montag (28. November) die Möglichkeit geben, mit potenziellen Finanziers in Austausch zu kommen. «Die multiple Krisensituation ist für Start-ups nicht leicht, weil die Bewertungen anders ausfallen und sie keine Investoren finden», sagte die Vorsitzende des Business Angels Netzwerk Deutschland, Ute Günther. Der Kongress findet seit 2001 alle zwei Jahre statt.

Trotz der schwierigen Lage neugegründeter Unternehmen erwartet Günther nicht, dass ein Gefühl der Resignation oder Schwere die Veranstaltung bestimmen wird: «Unsere Angel-Investoren sind Macher», sagte sie. Eher rechnet Günther mit einer großen Ernsthaftigkeit, mit der Themen wie beispielsweise der Anteil von Frauen in der Szene und die Möglichkeiten der Gestaltung der kommenden Monate besprochen werden. «Lamentieren hilft nicht. Die Situation verlangt, dass wir etwas tun.»

Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen rund 200 Start-ups. Investorinnen und Investoren des Business-Angel-Netzwerks, die sogenannten Business Angel, wenden den Angaben zufolge jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für junge, innovative Unternehmen in Deutschland auf. (dpa)

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