Software AG bleibt hinter Erwartungen zurück

Die Software AG hat im dritten Quartal weniger erwirtschaftet als von Analysten erwartet. Insbesondere die Wachstumssparte mit Integrationssoftware (DBP) enttäuschte.

Die Software AG hat im dritten Quartal weniger erwirtschaftet als von Analysten erwartet. Wegen des stärkeren Euro fiel der Umsatz um rund ein Prozent auf 197,3 Millionen Euro, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag in Darmstadt mitteilte. Das war deutlich weniger als von Experten gedacht. Insbesondere die Wachstumssparte mit Integrationssoftware (DBP) enttäuschte. In dem Geschäft werden nach Unternehmensangaben zunehmend große Deals abgeschlossen, weswegen ein verzögerter Vertragsabschluss spürbar auf der Sparte lasten kann. Die währungsbereinigten Prognosen bestätigte das Unternehmen, im DBP-Bereich liegt die Software AG nach neun Monaten aber am unteren Ende des angestrebten Umsatzwachstums von 5 bis 10 Prozent.

Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen ging im Berichtszeitraum um 5 Prozent auf 63,6 Millionen Euro zurück. Ausgehend von dem starken Vorjahreswert sank die entsprechende Marge um 1,5 Prozentpunkte auf 32,2 Prozent. Unter dem Strich konnte das Unternehmen mit 33,8 Millionen Euro Gewinn jedoch einen Anstieg von 4 Prozent erzielen, weil insbesondere das Finanzergebnis besser ausfiel. (dpa)

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