Software AG bei Margenprognose fürs neue Jahr vorsichtig

Die Software AG wird für das neue Jahr bei der Margenprognose vorsichtiger. Die bereinigte operative Marge könne auf bis zu 30 Prozent zurückgehen, teilte der Softwarehersteller mit.

Die Software AG wird für das neue Jahr bei der Margenprognose vorsichtiger. Die bereinigte operative Marge könne auf bis zu 30 Prozent zurückgehen, teilte der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller am Donnerstag in Darmstadt mit. Im Vorjahr hatte der TecDax-Konzern vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sowie bereinigt um Sonderposten noch 31,8 Prozent vom Umsatz verdient. Das Unternehmen hält aber am oberen Ende der Spanne auch einen Wert von 32 Prozent für möglich. Analysten rechnen laut dem vom Unternehmen erhobenen Stimmungsbild mit einer operativen Marge von 31,8 Prozent auch für 2018.

Im traditionell starken Schlussquartal konnten die Darmstädter in beiden großen Geschäftsbereichen trotz Gegenwinds vom stärkeren Euro zulegen. Der Gesamtumsatz legte um 2 Prozent auf 268,4 Millionen Euro zu, das bereinigte operative Ergebnis um 9 Prozent auf 98,4 Millionen Euro. Auf Jahressicht erreichte das Unternehmen damit die Finanzziele. Im laufenden Jahr geht die Software AG in der Digitalsparte mit Integrationssoftware (DBP) von einem wechselkursbereinigten Wachstum von 3 bis 7 Prozent aus – dabei ist das schneller wachsende Geschäft mit der Vernetzung von Maschinen und mit Software zur Miete aus dem Internet (Cloud) ausgeklammert. Dieses soll um 70 bis 100 Prozent wachsen. In der Datenbanksparte (A&N) dürften die Umsätze hingegen um 2 bis 6 Prozent zurückgehen. (dpa)

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