Softbank prüft Rückkehr von Chip-Entwickler ARM an die Börse

Softbank denkt laut einem Pressebericht darüber nach, den vor zwei Jahren übernommenen britischen Chip-Entwickler ARM langfristig wieder an die Börse zu bringen.

Der japanische Technologiekonzern Softbank denkt laut einem Pressebericht darüber nach, den vor zwei Jahren übernommenen britischen Chip-Entwickler ARM langfristig wieder an die Börse zu bringen. Softbank-Manager Yoshimitsu Goto habe diesen Schritt bei einer Investorenkonferenz der Credit Suisse am Montag in Hongkong als Möglichkeit für einen künftigen Ausstieg dargestellt, berichtete die Financial Times (Dienstag) unter Berufung auf Banker, die bei der Veranstaltung vor Ort waren. Softbank selbst lehnte eine Stellungnahme auf Nachfrage der Zeitung ab.

Die FT zitiert jedoch eine mit der Sache vertraute Person, der zufolge eine Rückkehr von ARM an die Börse noch mindestens fünf bis sieben Jahre entfernt sei. Softbank hatte ARM vor zwei Jahren für 24,3 Milliarden britische Pfund (heute 27,6 Milliarden Euro) übernommen. ARM aus Großbritannien entwirft Chip-Architekturen. Deren Baupläne werden an Kunden lizenziert, und ARM verdient dann über Lizenz- und Nutzungsgebühren an den verkauften Chips der Hersteller mit. Die ARM-Technologie steckt in fast allen weltweit verkauften Smartphones. Für die Japaner war der Kauf von ARM Teil der Vision von Softbank-Chef Masayoshi Son, eine führende Rolle beim Internet der Dinge mit Milliarden vernetzten Geräten und dem smarten Zuhause einzunehmen. Prozessoren auf Basis von ARM-Architektur sind besonders stromsparend. (dpa)

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