Security-Mängel: Klage gegen D-Link

Die US-Verbraucherschutzbehörde hat eine Klage gegen Netzwerk-Hersteller D-Link eingereicht. Der Anbieter sichere seine Geräte nicht ausreichend ab, so der Vorwurf.

Die Federal Trade Commission (FTC), die US-Verbraucherschutzbehörde, hat gegen Netzwerkhersteller D-Link eine Klage eingereicht. Die Behörde wirft dem Anbieter vor, seine IP-Kameras und Router nicht ausreichend abzusichern und so die Konsumenten einem Risiko auszusetzen. Hacker könnten diese Geräte ohne größeren Aufwand kapern und persönliche Informationen abziehen, heißt es weiter. Die FTC beabsichtige mit diesem Schritt, Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer im IoT-Zeitalter zu schützen. Ähnlich sei man in den Fällen von Asus und Trendnet vorgegangen. «Wenn die Hersteller ihren Kunden versichern, dass ihr Equipment sicher sei, ist es von entscheidender Bedeutung, dass auch die entsprechenden Schritte unternommen werden, dass dies auch wirklich der Fall ist», betont Jessica Rich von der FTC.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) forderte kürzlich die Hersteller von online-fähigen Geräten auf, dafür zu sorgen, dass die Geräte angemessenen Sicherheitsanforderungen genügen. Netzwerkkameras, Drucker oder TV-Empfänge seien im Auslieferungszustand unzureichend gegen Cyber-Angriffe geschützt und könnten somit von Angreifern leicht übernommen und für Straftaten missbraucht werden.

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