Schweizer Wettbewerbshüter ermitteln gegen Microsoft

Erhebliche Preisanstiege bei Microsoft-Software sorgen für Ermittlungen in der Schweiz. Was prüft die Wettbewerbskommission jetzt genau?

Die schweizerische Wettbewerbskommission ermittelt gegen den US-amerikanischen Hard- und Softwareanbieter Microsoft. Es geht um die Preise, wie das Sekretariat mitteilt.

«Die in jüngerer Zeit festgestellten zahlreichen Preiserhöhungen könnten Hinweise auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen darstellen», heißt es. Unter anderem hätten Kunden erhebliche Erhöhungen der Lizenzpreise für Microsoft-Produkte angezeigt, insbesondere für Microsoft 365. Das wird von vielen Unternehmen, Verwaltungen und Instituten genutzt.

Bei der nun eingeleiteten Voruntersuchung soll geklärt werden, ob das Kartellgesetz verletzt worden ist. Es verbietet nicht nur Preisabsprachen zwischen Unternehmen, sondern auch den «Missbrauch einer marktbeherrschenden oder relativen marktmächtigen Stellung». (dpa)

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