Samsung: Keine Sicherheitslücken in Smart-TVs

Nach einem Bericht über schwere Sicherheitslücken in Samsungs Betriebssystem Tizen für Smart-TVs und Wearables hat der Elektronikkonzern die Vorwürfe zurückgewiesen.

Nach einem Bericht über schwere Sicherheitslücken in Samsungs Betriebssystem Tizen für Smart-TVs und Wearables hat der südkoreanische Elektronikkonzern am Donnerstag die Vorwürfe zurückgewiesen. Ein eigenes Sicherheits-Team habe die angeblichen Schwachstellen genau analysiert, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. «Wir können nun bestätigen, dass Samsung Smart TVs nicht von diesen vermeintlichen Sicherheitslücken betroffen sind», hieß es. Auch die Computer-Uhren des Unternehmens seien nicht betroffen. Bereits vor rund zehn Tagen hatte die Website «Motherboard» von 40 unbekannten Schwachstellen berichtet, die der israelische Experte Amihai Neiderman von der IT-Sicherheitsfirma Equus Software in Samsungs Software Tizen gefunden habe. Alle Lücken in dem Betriebssystem könnten ausgenutzt werden, um bösartige Software einzuschleusen, ohne direkten Zugang zu den Geräten zu haben, erklärte er.

Mit dem Open-Source-Betriebssystem will sich Samsung unabhängiger von Googles Android machen. Das Unternehmen nutzt es vor allem in seinen Smart TVs, Wearables wie der Smartwatch Gear sowie in Smartphones. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

LG rechnet mit deutlichen Preiserhöhungen

Analysten wie Context hatten bereits vor einer Verknappung zentraler IT-Komponenten in Europa gewarnt. Auch LG geht mittlerweile davon aus, die Preise für seine Notebooks in absehbarer Zeit erhöhen zu müssen.

Schwarz Digits will Europas Cloud-Riese werden

Nicht nur Lebensmittelhandel, sondern jetzt auch digitale Souveränität made in Europe: Auf ihrem neuen Geschäftsfeld hat sich die Digitalsparte der Schwarz Gruppe hohe Ziele gesteckt.

Tech-Konzerne sagen Selbstfinanzierung von KI-Strom zu

Der Energiehunger von Rechenzentren wächst rasant. Der US-Präsident will deshalb, dass große Tech-Unternehmen eigene Kraftwerke bauen. So sollen steigende Preise für die Bevölkerung verhindert werden.
ANZEIGE
ANZEIGE