Ratingagentur: Samsung droht langfristiger Imageschaden

Samsung muss nach Ansicht der US-Ratingagentur Fitch durch das Debakel um das Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 einen längerfristigen Imageschaden befürchten.

Samsung muss nach Ansicht der US-Ratingagentur Fitch durch das Debakel um das Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 einen längerfristigen Imageschaden befürchten. Dieser Verlust an Ansehen könne für den südkoreanischen Smartphone-Marktführer letztlich ein größeres Risiko für seine Kreditqualität darstellen als die finanziellen Auswirkungen durch Rückrufe und Produktionsstopp. «Die Probleme mit dem Flaggschiff-Modell haben Schwächen im Entwicklungsbereich und bei der Fähigkeit des Unternehmens aufgedeckt, die ernsten Hardware Fehler in den Griff zu bekommen», kommentierten die Analysten von Fitch Ratings am Donnerstag.

Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass die Pannenserie beim Note 7 die gute Bonitätsnote A+/stabil von Samsung gefährde. Der Konzern verfüge über hohe Geldreserven von 73,2 Billionen Won (etwa 59 Milliarden Euro) und eine starke Bilanzstruktur. Fitch warnte aber, durch die Probleme könnten Käufer des Note 7 oder potenzielle Kunden auf Geräte von Apple – Samsungs stärkster Konkurrent bei Premium-Modellen – oder anderer Anbieter umsteigen. Samsung hatte am Dienstag das Note 7 endgültig vom Markt genommen, nachdem auch vermeintlich sichere modifizierte Geräte in Brand gerieten. Seit Anfang September lief bereits eine weltweite Umtauschaktion für die erste Version. (dpa)

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