Nokia: Kein Druck bei Rückkehr in den Handy-Markt

Nokia will sich Zeit mit der Rückkehr seiner Marke ins Smartphone-Geschäft lassen. Allerdings sucht der finnische Konzern für das Geräte-Geschäft nach einem Partner.

Nokia will sich Zeit mit der Rückkehr seiner Marke ins Smartphone-Geschäft lassen. Es gebe keinen Zeitplan und auch keinen Druck, erklärte Konzernchef Rajeev Suri am Sonntagabend bei der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona. Nokia konzentriert sich seit dem Verkauf seiner Handy-Sparte an Microsoft auf das Geschäft als Ausrüster von Telekom Netzwerken. In diesem Jahr laufen aber mit Microsoft vereinbarte Fristen ab, nach denen der einst populäre Name Nokia wieder auf Handys auftauchen könnte. Der finnische Konzern machte zugleich bereits deutlich, dass er eher einen Partner aussuchen würde, der die Geräte produziert, statt das Geschäft wieder komplett selbst zu betreiben. Auf diese Weise kam bereits ein Nokia-Tablet auf den Markt.

In Barcelona stellte Nokia auch Fortschritte bei der Entwicklung der nächsten schnellen Mobilfunk Generation 5G in den Vordergrund und gab einen 350 Millionen Dollar schweren Fonds für Investitionen in das Internet der Dinge bekannt. (dpa)

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