Microsoft: Lieferstart für Surface Hub verzögert sich

Microsoft verschiebt den Lieferbeginn des Großformat-Displays Surface Hub. Zudem werden wohl nur einige AV-Spezialisten das Gerät vermarkten können.

Microsoft wird sein Großformat-Display Surface Hub nicht wie geplant ab dem ersten September ausliefern. «Wir verzeichnen aus dem Stand heraus eine sehr hohe Nachfrage und nehmen Vorbestellungen ab dem ersten Juli entgegen. Basierend auf der hohen Nachfrage werden wir die Fertigung erhöhen. Deswegen werden wir den Lieferstart nicht für den ersten September ansetzen», betont Microsoft-Manager Brian Hall, der für das Surface-Geschäft zuständig ist, auf der weltweiten Partnerkonferenz (WPC) des Konzerns in Orlando. Der neue Roll-Out-Plan soll im nächsten Monat bekannt gegeben werden. Microsoft deutete in Orlando zudem an, dass das Gerät wohl nur von wenigen AV-Spezialisten vertrieben werden kann. Für die konventionellen Surface-Geräte hat Microsoft auf der WPC den Vertriebskanal erweitert. Künftig sollen «einige Tausend Partner» die Tablets vertreiben dürfen.

Surface Hub läuft auf Basis von Windows 10 und ist für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Anwender geeignet. Das Produkt soll als «All-in-One»-Gerät eine Alternative zu gängigen Videokonferenzsystemen oder digitalen Whiteboards bieten. Für den Vertrieb in Deutschland hat der Hersteller kürzlich vier Systemhäuser aufgeführt: Bechtle, die Düsseldorfer Datavision, Glück & Kanja und den Schwalbacher AV-Spezialisten Global Media Services (GMS). Weltweit sind Also, Ingram Micro, Synnex, Tech Data und TD Maverick als Distributoren autorisiert.

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