IBM schließt Dienstleistungs-Tochter

IBM Deutschland will seine Dienstleistungs-Tochtergesellschaft EAS schließen. Die Pläne stoßen bei Gewerkschaft und Politik auf Kritik.

IBM will in Deutschland seine Dienstleistungs-Tochtergesellschaft Enterprise Application Solutions (EAS) schließen. Insgesamt sind bei EAS rund 100 Jobs gefährdet. Im Kreis Böblingen sind um die 75 Menschen von der Arbeitslosigkeit bedroht. Die GmbH soll komplett abgewickelt, den Beschäftigten betriebsbedingt gekündigt werden. Betroffen sind viele langjährige Mitarbeiter der IBM. EAS erbringt interne Dienstleistungen für Big Blue, hauptsächlich Software-Programmierung. «Man will die Tochterfirma komplett schließen. Das bedeutet in letzter Konsequenz betriebsbedingte Kündigungen», kritisiert die Betriebsratsvorsitzende Monika Schäfer.

Der Böblinger Landtagsabgeordnete Florian Wahl ist über die Art und Weise der angekündigten Schließung entrüstet: «In einem großen Konzern, der bis dato immer vom großen Zusammenhalt der Beschäftigten lebte, wäre es durchaus auch möglich, den Beschäftigten Alternativen anzubieten. Schließlich handelt es sich hier um hochqualifizierte, erfahrene Mitarbeiter», so Wahl. In einem Schreiben wandte sich der Politiker an die IBM-Deutschlandchefin Martina Koederitz mit der Bitte, alternative Lösungen zu suchen.

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