IBM enttäuscht trotz deutlicher Zuwächse im Softwaregeschäft

Beim IT-Unternehmen IBM hat die Softwaresparte im dritten Quartal wie schon im zweiten Jahresviertel trotz deutlicher Zuwächse enttäuscht.

Beim IT-Unternehmen IBM hat die Softwaresparte im dritten Quartal wie schon im zweiten Jahresviertel trotz deutlicher Zuwächse enttäuscht. Deren Umsatz legte zwar im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar (6,2 Mrd Euro) zu, wie der Konzern am Mittwoch nachbörslich in Armonk mitteilte. Allerdings blieb das von Experten viel beachtete Geschäft der Sparte Red Hat, einem Anbieter von sogenannten Hybrid-Cloud-Lösungen, hinter den Erwartungen zurück.

Die in diesem Jahr bisher gut gelaufene Aktie gab nachbörslich in einer ersten Reaktion auf die Zahlen deutlich nach – und das, obwohl der Konzernumsatz etwas besser als erwartet ausfiel und der Gewinn sogar deutlich über den Erwartungen lag. Der Erlös kletterte um 9 Prozent auf 16,3 Milliarden Dollar, wobei zwei Prozentpunkte des Wachstums auf den schwachen Dollar zurückgingen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn legte um 17 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar anzog. (dpa)

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