HP steigert PC-Abverkäufe

HP konnte im ersten Quartal seinen PC-Absatz steigern. Der Hersteller will zudem IBM nach dem angekündigten Verkauf der Server-Sparte Marktanteile abjagen.

Der Umsatz von HP im ersten Quartal (Zeitraum von November bis Januar) ging leicht um ein Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar zurück. Gleichzeitig griffen die Sparmaßnahmen. Der Gewinn stieg dadurch um 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Gut entwickelt haben sich ausgerechnet die PC-Verkäufe. Ein Bereich, der bei dem Konzern schon einmal zur Disposition stand und sich seit vielen Quartalen rückläufig entwickelt. Der Umsatz der PC-Sparte (Personal Systems, wurde mit der Drucker-Sparte zusammengelegt) stieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Während die Erlöse mit PCs im B2B-Segment um 8 Prozent nach oben gingen, sank der Umsatz mit Consumer-Produkten um drei Prozent. Desktops gaben um drei Prozent nach, Notebooks legten um 5 Prozent zu.

Aufwärts ging es auch im Server-Geschäft: Der Umsatz mit Standard-Servern verbesserte sich im ersten Quartal um 6 Prozent. In diesem Bereich konkurrierte HP in den vergangenen Monaten vor allem mit Dell. In den kommenden Wochen plant HP, weitere Marktanteile in diesem Bereich hinzuzugewinnen. Der Konzern könne davon profitieren, dass IBM seine x86-Server an Lenovo verkaufen will, betonte HP-Chefin Meg Whitman in einer Analystenkonferenz. Kunden und Reseller seien verunsichert, deswegen wolle man eine Channel-Initiative starten. 

Schwächer entwickelte sich das Software-Geschäft. Hier gaben die Erlöse um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal nach. Auch das Geschäft mit Dienstleistungen war mit einem Umsatzeinbruch von 7 Prozent rückläufig. „HP steht heute so gut da wie schon lange nicht mehr“, so CEO Whitman. Die seit rund zwei Jahren amtierende Whitman hatte eine Neuaufstellung angestoßen, bei der weltweit 34 000 Jobs wegfallen sollen.

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