Großteil der IT-Firmen plant Neueinstellungen

Zwei von drei ITK-Unternehmen planen Neueinstellungen. IT-Dienstleister sind besonders intensiv auf der Suche nach Personal. Hardware-Anbieter unter Druck.

Die Unternehmen der IT-Branche wollen in diesem Jahr weitere Mitarbeiter einstellen. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen aus der Informationstechnologie und Telekommunikation erklären, 2015 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Gerade einmal jedes zwanzigste Unternehmen (5 Prozent) rechnet mit einem Stellenabbau, so das ist ein Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom. Die Beschäftigungspläne fallen damit noch optimistischer aus als im Vorjahr, als in der gleichen Umfrage 63 Prozent der Unternehmen angekündigt hatten, neue Stellen schaffen zu wollen, 7 Prozent gingen von einem Abbau aus. Damit zeichnet sich eine Fortsetzung des Beschäftigungsbooms ab, durch den in den vergangenen fünf Jahren fast 100.000 neue Arbeitsplätze in den IT-Unternehmen entstanden sind. Aktuell ist die IT-Branche mit 953.000 Beschäftigten der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber knapp hinter dem Maschinenbau.

Software-Unternehmen und IT-Dienstleister sind besonders intensiv auf der Suche nach Personal. Drei Viertel (75 Prozent) der Software-Unternehmen wollen Mitarbeiter einstellen, nur 4 Prozent gehen von einem Stellenabbau aus. Unter den IT-Dienstleistern wollen 71 Prozent neue Stellen schaffen, nur 2 Prozent rechnen mit einem Beschäftigungsrückgang. Am skeptischsten sind die Hardwarehersteller, aber auch sie wollen per Saldo weitere Mitarbeiter einstellen. Jeder zweite Hardware-Anbieter (50 Prozent) geht von Stellenaufbau aus, nur 8 Prozent rechnen mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. 

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