Gartner: Konsolidierung im PC-Markt setzt sich fort

Die Konsolidierung im PC-Markt setzt sich fort. Die führenden vier Hersteller haben ihren Marktanteil erhöht. Im vierten Quartal war der PC-Markt erneut rückläufig.

Die Konsolidierung im PC-Markt setzt sich fort: Laut einer aktuellen Gartner-Analyse halten die führenden vier Hersteller im Jahr 2017 einen Anteil nach ausgelieferten Stückzahlen in Höhe von 64 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es nur 45 Prozent. Die weltweiten PC-Auslieferungen beliefen sich im vierten Quartal 2017 auf 71,6 Millionen Geräte, dies bedeutet einen Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016. Im gesamten letzten Jahr wurden 262,5 Millionen Geräte verkauft, was einem Rückgang von 2,8 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Damit war es das 13. Quartal in Folge mit rückläufigen weltweiten PC-Verkaufszahlen sowie das sechste Jahr mit jährlichen Rückgängen. Gartner-Analysten betonen jedoch, dass man trotzdem optimistisch bleiben könne.

 «Im vierten Quartal 2017 kam es in Asien, Japan und Lateinamerika zu einem Anstieg der PC-Verkäufe. In EMEA war nur ein moderater Verkaufsrückgang zu verzeichnen», betont Gartner-Analyst Mikako Kitagawar. «Der US-Markt verzeichnete jedoch einen starken Rückgang, der die insgesamt positiven Ergebnisse in anderen Regionen überschattet.» Nach Stückzahlen führt HP den weltweiten Markt im vierten Quartal an, gefolgt von Lenovo, Dell, Apple, Asus und Acer.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Studie: Zwei Drittel der Internetnutzer bevorzugen Firmen aus Europa

Die Mails mit Gmail verschicken, die Fotos in der Apple-Cloud speichern und über WhatsApp chatten - und damit den digitalen Alltag komplett über US-Riesen abwickeln. So machen es viele - oder?

Suse holt zwei Branchenexperten an Bord

Open-Source-Spezialist Suse hat mit Nicholas Dimotakis und Astor Carlberg zwei Branchenexperten für das Unternehmen gewinnen können.

KI-Agenten im Einkauf sorgen für Skepsis

Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen können, auch beim Einkauf. Eine Mehrheit will noch überzeugt werden, dass das nützlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE