Compugroup bestätigt Prognosen trotz Telematik-Verzögerung

Der auf Software für Arztpraxen spezialisierte Anbieter Compugroup hat trotz eines späteren Starts des Digitalisierungs-Projekts im Gesundheitswesen seine Prognosen bestätigt.

Der auf Software für Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Anbieter Compugroup hat trotz eines späteren Starts des Digitalisierungs-Projekts im Gesundheitswesen seine Prognosen bestätigt. Nun geht der Anbieter von einem Beginn für die sogenannte Telematik-Infrastruktur im Oktober aus, wie das Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte. Bisher war das im TecDax notierte Unternehmen von einem Start Mitte des Jahres ausgegangen. Für das Digitalisierungs-Projekt müssen neue Software und neue Geräte unter anderem in Arztpraxen und Krankenhäusern installiert werden, woran Compugroup mitverdienen will.

Die Jahresprognose für einen Umsatzanstieg von 560 Millionen Euro im Vorjahr auf zwischen 600 und 630 Millionen in diesem Jahr soll nun dadurch gehalten werden, dass Installation und Inbetriebnahme «effizienter» und «schneller» als ursprünglich geplant erfolgen sollen. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 3 Prozent auf 139,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 11 Prozent auf 33,2 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen deutlich höherer Finanzaufwendungen für Währungsschwankungen um gut 6 Prozent auf 11,8 Millionen Euro zurück. (dpa)

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