Brexit: Umsatzeinbußen für ITK-Branche drohen

Beim Brexit drohen Umsatzeinbußen für die deutsche ITK-Branche, warnt der Bitkom. 8 Prozent aller deutschen ITK-Exporte gehen ins Königreich.

Ein Ausscheiden Großbritanniens, das seit Jahren zu den zehn wichtigsten Handelspartnern gehört, könnte für die deutsche ITK-Branche mit deutlichen Umsatzeinbußen einhergehen, warnt der Branchenverband Bitkom. Im vergangenen Jahr wurden ITK-Produkte und Unterhaltungselektronik im Wert von 2,9 Milliarden Euro von Deutschland nach Großbritannien geliefert. Das entspricht 8 Prozent der gesamten ITK-Ausfuhren aus Deutschland. Damit ist das Land knapp hinter Frankreich das zweitwichtigste Ausfuhrland für die deutschen Unternehmen. Allein im ersten Quartal wurden ITK-Produkte im Wert von 626 Millionen Euro von Deutschland nach Großbritannien geliefert. Umgekehrt kamen aus Großbritannien 2015 ITK-Produkte im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro nach Deutschland.

«Jedes Hemmnis für einen freien Austausch von Waren birgt die Gefahr, dass es auch zu Umsatzverlusten bei deutschen Anbietern kommt», betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Generell war in den ersten drei Monaten des Jahres die Auslandsnachfrage nach IT-Hardware wie Computer, Drucker oder Zubehör, um 8 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro rückläufig. Am Donnerstag stimmen die Briten  über einen Ausstieg aus der EU ab.

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