Aus für Infinera in Berlin

Der Netzwerkhersteller Infinera gibt sein Berliner Werk mit rund 400 Beschäftigten auf. Der Standort gehörte bis zum vergangenen September zu Coriant und davor zu Siemens.

Der Netzwerkhersteller Infinera gibt sein Berliner Werk mit rund 400 Beschäftigten auf. Der US Konzern schließe zum 30. September dieses Jahres seinen Standort in der Hauptstadt, teilte die Gewerkschaft IG Metall am Mittwoch mit. Der Münchner Rechtsanwalt Burkard Göpfert als Verhandlungsführer des Infinera-Managements bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass es eine Einigung mit dem Betriebsrat gebe, auf deren Grundlage der Standort Ende September schließe. Zu Einzelheiten des Abschlusses machte er keine Angaben. Zuvor hatteunter anderem der rbb darüber berichtet. Laut IG Metall einigten sich Betriebsrat und Arbeitgeberseite auf Abfindungen für die Arbeitnehmer und die Finanzierung einer Transfergesellschaft über insgesamt 24,5 Millionen Euro. Je nach Alter könnten die Beschäftigten für bis zu zwölf Monate in die Gesellschaft wechseln.

Infinera stellt bislang im Stadtteil Spandau optische Übertragungssysteme für schnelle Datenleitungen her, etwa auch für den künftigen Mobilfunkstandard 5G. Der Standort gehörte bis zum vergangenen September zu Coriant und davor zu Siemens. Der US-Konzern Infinera übernahm Coriant zum 1. Oktober 2018. (dpa)

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