Apple: Milliarden-Belastung durch Lieferengpässe

Apple geht davon aus, dass Lieferengpässe und die Corona-Lockdowns in Shanghai das Geschäft im laufenden Quartal deutlich bremsen werden.

Apple geht davon aus, dass Lieferengpässe und die Corona-Lockdowns in Shanghai das Geschäft im laufenden Quartal deutlich bremsen werden. Der iPhone-Konzern rechnet damit, dass der Umsatz um vier bis acht Milliarden Dollar niedriger ausfallen könnte. «Wir sind nicht immun», sagte Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten am Donnerstag. Die Schwierigkeiten würden die meisten Produktkategorien betreffen.

Auch die Einstellung des Geschäfts in Russland als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine werde den Umsatz drücken. Die Apple-Aktie beschleunigte nach den Äußerungen ihre Talfahrt im nachbörslichen Handel und stand um rund vier Prozent im Minus.

Im vergangenen Quartal konnte sich Apple noch erfolgreich gegen die globalen Probleme der Elektronik-Branche stemmen und steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um neun Prozent auf 97,3 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 25 Milliarden Dollar in den Konzernkassen. Das waren knapp sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (dpa)

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