Amazon will mehr Abstimmung mit Behörden gegen Produktpiraten

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt.

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt. Nötig seien unter anderem bessere Grenzkontrollen sowie ein härteres Vorgehen gegen Produktfälscher in der Einzelhandelsbranche, betonte der weltgrößte Online-Händler in einem Blogeintrag am Montag. Als positive Beispiele für bisherige Zusammenarbeit nannte Amazon den Austausch mit der US-Grenzschutzbehörde. So seien im Herbst vergangenen Jahres dank Hinweisen des Handelskonzerns acht Sattelschlepperladungen mit gefälschten Kühlergrills mit Logos bekannter Automarken beschlagnahmt worden. Im Gegenzug habe Amazon nach Informationen der amerikanischen Grenzbehörde einen Anbieter gefälschter Ohrhörer-Hüllen von seiner Plattform verbannen und verklagen können. Insgesamt gebe Amazon jedes Quartal eine Liste entdeckter Produktfälscher an Behörden weiter.

Der Verkauf von Produktfälschungen durch Händler über die Amazon-Plattform ist seit Jahren ein großes Problem. Der Konzern richtete eine Gruppe aus rund 20 Experten wie zum Beispiel früheren Staatsanwälten ein, die weltweit gegen Produktfälscher ermittelt. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Climb und Canonical erweitern Partnerschaft auf die DACH-Region

Climb Channel Solutions und Canonical weiten ihre bestehende Zusammenarbeit auf Deutschland, Österreich und die Schweiz aus.

KI-Boom treibt Geschäft von Dell weiter an

Der US-Computerkonzern Dell profitiert weiter kräftig vom Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI).

Glasfaser-Internet wird einfach kein Verkaufshit

Im Digitalzeitalter wird ein gutes Internet immer wichtiger. Also her mit dem Glasfaser-Vertrag, könnte man meinen. Pustekuchen: Einer Studie zufolge ist das Interesse an Glasfaser ausbaufähig.
ANZEIGE