Amazon will mehr Abstimmung mit Behörden gegen Produktpiraten

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt.

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt. Nötig seien unter anderem bessere Grenzkontrollen sowie ein härteres Vorgehen gegen Produktfälscher in der Einzelhandelsbranche, betonte der weltgrößte Online-Händler in einem Blogeintrag am Montag. Als positive Beispiele für bisherige Zusammenarbeit nannte Amazon den Austausch mit der US-Grenzschutzbehörde. So seien im Herbst vergangenen Jahres dank Hinweisen des Handelskonzerns acht Sattelschlepperladungen mit gefälschten Kühlergrills mit Logos bekannter Automarken beschlagnahmt worden. Im Gegenzug habe Amazon nach Informationen der amerikanischen Grenzbehörde einen Anbieter gefälschter Ohrhörer-Hüllen von seiner Plattform verbannen und verklagen können. Insgesamt gebe Amazon jedes Quartal eine Liste entdeckter Produktfälscher an Behörden weiter.

Der Verkauf von Produktfälschungen durch Händler über die Amazon-Plattform ist seit Jahren ein großes Problem. Der Konzern richtete eine Gruppe aus rund 20 Experten wie zum Beispiel früheren Staatsanwälten ein, die weltweit gegen Produktfälscher ermittelt. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Marius Dunker kehrt als DACH-Chef zu Flexera zurück

Der Softwareanbieter Flexera hat Marius Dunker zum Regional VP Enterprise Sales für die DACH-Region ernannt.

Wasabi übernimmt Lyve-Cloud-Geschäft von Seagate

Das Cloud-Storage-Unternehmen Wasabi Technologies übernimmt das Cloud-Geschäft Lyve Cloud von Seagate.

KI findet seit Jahren schlummernde Software-Schwachstellen

Das neue KI-Modell des OpenAI-Rivalen Anthropic fand unter anderem eine 27 Jahre alte Sicherheitslücke in einem viel genutzten Betriebssystem. Jetzt wollen auch andere Unternehmen davon profitieren.