Tablet-Absatz in Deutschland bricht drastisch ein

Der Tablet-Absatz in Deutschland war im vierten Quartal drastisch rückläufig. Android-Geräte waren stärker betroffen als iOS-Devices.

Der Absatz von Tablets war im vergangenen Jahr in Westeuropa deutlich rückläufig. Die Kunden hätten statt dessen verstärkt auf 2-in-1 Geräte und Convertible-Notebooks gesetzt, so das Marktforschungsinstitut Context. Allein im vierten Quartal sei der Abverkauf über die Distribution um 27,5 Prozent eingebrochen. Der deutsche Markt sieht dabei mit einem Rückgang von 43,3 Prozent besonders negativ aus. Zweistellige Einbußen gab es aber auch in Spanien (-31.3%), Italien (-19.7%) und UK (-14.1%). Nach Stückzahlen waren Android-Geräte (-37,4%) stärker betroffen als iOS- (-15,4%) und Windows-Tablets (-9,1%).

Kunden würden verstärkt auf Alternativen wie beispielsweise 2-in-1 Modelle setzen. Diese Produktkategorie legte im Jahresvergleich um 31,3 Prozent zu. Angeführt wird der Markt von Acer (29%), Asus (24%) und HP (22%). Die Nachfrage nach Convertibles kletterte sogar um 84.7 Prozent, so Context.

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