IT-Systemhäuser beklagen deutliche Kundenzurückhaltung

Der Großteil der IT-Systemhäuser geht derzeit von einer deutlichen Zurückhaltung der Kunden aus.

Der Großteil der IT-Systemhäuser geht derzeit von einer deutlichen Zurückhaltung der Kunden aus. 56 Prozent der Befragten sprechen von einer deutlichen Zurückhaltung bei Investitionen – ein Wert, der sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Das ergab eine Umfrage der Channel-Spezialisten von Compris unter 440 IT-Dienstleistern, Systemhäusern und Integratoren in Deutschland und Österreich.

Dementsprechend sind Kundengewinnung und Sales Pipeline (25 %) für IT-Dienstleister ein wichtiges Thema. Fast jeder Dritte (32%) leidet unter einem Fachkräftemangel: Fach- und Führungskräfte würden fehlen, während die technische Komplexität in Projekten steige. Gleichzeitig kämpfen die IT-Dienstleister mit steigenden Kosten bei Einkauf und Betrieb sowie einem spürbaren Margendruck.

Die Partnerlandschaft nimmt generell eine deutlich schlechtere allgemeine Wirtschaftslage wahr als noch vor einem Jahr. Die Mehrheit (52 Prozent) spricht von stagnierenden Verhältnissen, während 31 Prozent die Lage als «eher schlecht» beziehungsweise rezessiv einschätzen. Nur 13 Prozent bewerten die Situation «gut» oder mit Aussicht auf Wachstum.

«Der IT-Channel bewegt sich in einem Spannungsfeld. Einerseits gibt es klare Investitionen in Zukunftsthemen wie Security, Cloud und Infrastruktur. Andererseits nehmen viele Partner Zurückhaltung, verschobene Projekte und steigenden Wettbewerbsdruck wahr», so Compris-Geschäftsführer Gerald Holler.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Samsung rechnet mit Verschärfung des Chipmangels

Der Elektronikriese Samsung Electronics rechnet mit einer Verschärfung des weltweiten Chipmangels.

Amazon investiert mehr als 300 Millionen Euro in Pforzheim

Amazon verdoppelt seine Mitarbeiterzahl am Standort und setzt auf Transportroboter. Was das für die Region und die Jobs bedeutet.

Auch Anthropic-KI griff echte Firmen an

Dass ein KI-Modell in einem Test auf eigene Faust zum Hacker wurde, galt als «beispielloser Zwischenfall» und ein Weckruf für die Tech-Branche. Doch nun wird klar: Es war kein Einzelfall.
ANZEIGE