IBM und Bechtle erhalten EU-Großauftrag

IBM und Bechtle erhalten einen EU-Großauftrag über Server und dazugehörige Dienstleistungen. Es ist der größte Server-Auftrag, den die EU jemals vergeben hat. Die Konfiguration erfolgt in Deutschland.

IBM und das Systemhaus Bechtle haben den Zuschlag für ein 115 Millionen Dollar-Projekt über x86-Server, Flex-System-Lösungen und dazugehörige Dienstleistungen erhalten. Das sei der größte Server-Auftrag, den die EU jemals vergeben hat, so IBM in einer Mitteilung. Der Hersteller rechnet damit, während der Laufzeit des Vertrags rund 6.100 Server und unterstützende Services  an die 27 Mitgliedsstaaten der EU zu liefern. Zudem sei der Vertrag Institutionen-übergreifend. Das bedeute, dass auch das Europaparlament, der Europäische Gerichtshof in Luxemburg und Europol in den kommenden Jahren x86-Server beziehen würden. Der Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre, kann aber auf vier Jahre verlängert werden. Die Server werden im Bechtle-Hauptquartier in Neckarsulm konfiguriert. Damit werde der vorherige Vertragspartner, der HP-Server nutzte, abgelöst. IBM veranschlagt rund 45.000 Arbeitstage für entsprechende Dienstleistungen, die von spezialisierten Partnern erbracht würden. 

„Der Vertrag mit der EU in dieser Größenordnung demonstriert den Mehrwert, den wir mit unseren Servern und Dienstleistungen anbieten können“, betont IBM-Europachef Harry Van Dorenmalen. Erst im Frühjahr diesen Jahres hatten IBM und Bechtle ihre Zusammenarbeit im Bereich Managed Services erweitert. Im Zuge dieser Vereinbarung wechselten 60 Mitarbeiter aus dem Bereich IBM Business Services. Bechtle festige mit der Übernahme der Mitarbeiter auch die Zusammenarbeit mit IBM, teilte das Systemhaus damals mit.

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