dexxIT mit leichtem Umsatzrückgang

Spezialdistributor dexxIT konnte ein schwieriges Jahr 2022 mit einem leichten Umsatzrückgang abschließen. Für 2023 rechnet Vertriebsleiterin Judith Öchsner mit einer Erholung des Marktes.

Die finanziellen und wirtschaftlichen Turbulenzen im vergangenen Jahr ließen auch den Spezialdistributor dexxIT nicht unberührt. Geschäftskunden kauften weniger und bewusster ein, turnusmäßige Updates und Upgrades wurden verschoben. Hinzu kam es in manchen Bereichen wie etwa Drucker und Speicher zu zeitweiligen Lieferengpässen. Zum Jahresende hingegen wurden weniger Monitore und TVs nachgefragt als auf Lager waren, da von der umstrittenen Winter-Fußball-WM in Katar kein spürbarer Kaufimpuls ausging. Dank vorausschauendem Einkauf, Erweiterung der Logistik und zukunftsorientierten Abkommen für 2023 konnten die Würzburger das «schreckliche Jahr 2022» mit nur einem leichten Umsatzrückgang abschließen.

«Das Jahr 2023 wird sehr spannend», erklärt Judith Öchsner, Vertriebsleitung dexxIT. «Trotz anhaltender Kaufzurückhaltung erwarten wir eine Erholung des Marktes. In nahezu allen Bereichen zeichnet sich eine bessere Verfügbarkeit ab. Und da wir auch in den vergangenen, schwierigen Jahren nicht nur unser Logistikangebot erweitern, sondern auch unseren Kundenstamm über weitere Branchen vergrößern konnten, sind wir bestens darauf vorbereitet, unsere Handelspartner und deren Kunden bei der Digitalisierung optimal zu unterstützen.» Sein Angebot erweiterte der Spezialdistributor in diesem Jahr beispielsweise mit Internetzugangs- und Netzwerklösungen von Zyxel, Hausautomation von Ubiquiti, Computer- und Handyzubehör von Ugreen oder Hardware und –Software für Gamer.

Ein Problem sind nach wie vor die allgemeinen Preissteigerungen. Diese betreffen seit 2022 Privatleute, Großkonzerne und auch mittelständische Unternehmen wie dexxIT. Als Logistikunternehmen, das für die zuverlässige und schnelle Belieferung seiner Kunden sorgt, gehörten die gestiegenen Transportkosten per Flugzeug, Bahn oder auf der Straße zu den täglichen Herausforderungen, so der Anbieter. Die Aufschläge von 30 bis 40 Prozent würden sich an den aktuellen Marktpreisen von Diesel, Strom und Gas orientieren.

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