Deutscher Drucker-Markt bricht ein

Der Drucker-Abverkauf über die deutsche Distribution ist im April zweistellig eingebrochen. Eine Produktkategorie war besonders betroffen.

Der Drucker-Abverkauf über die westeuropäischen Distributoren ging im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -5 Prozent zurück, berichtet das Marktforschungsinstitut Context. Der Absatz über die deutschen Distributoren gab sogar zweistellig nach (-10 Prozent). Ein Wachstum gab es hingegen in Spanien (+32 Prozent) und UK (+5 Prozent). Ein Lichtblick waren Laser-MFPs, die in Westeuropa leicht zulegen konnten (+1 Prozent). Tinten-MFPs, die für 60 Prozent des westeuropäischen Drucker-Marktes stehen, wurden hingegen weiterhin weniger verkauft (-3 Prozent). Der Verkauf von Laser- und Tintendruckern war um -9 Prozent beziehungsweise -16 Prozent rückläufig. Die Marktforscher begründen dies mit dem Trend zu Multfunktionsgeräten.

HP führt den westeuropäischen Markt für Laserdrucker an (Marktanteil 41 Prozent), dahinter folgen Samsung und Brother (jeweils 15 Prozent). Lexmark und Kyocera hätten den Absatz steigern können und würden somit einen Marktanteil von 9 beziehungsweise 4 Prozent erreichen, so Context weiter.

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