Bechtle: «Wir haben einen starken Nachfrageschub gespürt»

Der IT-Dienstleister Bechtle kann auch in der Corona-Krise zunächst weiter auf die Nachfrage seiner Kunden bauen. Allerdings gab es im ersten Quartal auch negative Auswirkungen.

Der IT-Dienstleister Bechtle kann auch in der Corona-Krise zunächst weiter auf die Nachfrage seiner Kunden bauen. Zwar habe es im ersten Quartal bereits negative Auswirkungen durch verschobene Projekte, Lieferschwierigkeiten der Hersteller und Probleme beim Service vor Ort gegeben, teilte das Unternehmen aus Neckarsulm am Freitag mit. «Allerdings haben wir im Industrieumfeld wie bei unseren öffentlichen Kunden auch einen starken Nachfrageschub gespürt, insbesondere bei der Ausstattung von Homeoffices und bei technischen Lösungen rund um die Umsetzung virtueller Formen der Zusammenarbeit», betonte Vorstandschef Thomas Olemotz.

Der Umsatz legte im Vergleich zum ersten Quartal 2019 entsprechend deutlich um 9,3 Prozent auf nun 1,36 Milliarden Euro zu. Noch größer fiel das Plus beim Gewinn aus. Unter dem Strich verdiente Bechtle mit 36,5 Millionen Euro gut 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die weitere Entwicklung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie allerdings so unsicher wie nie zuvor, hieß es. An seiner Prognose, Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr jeweils um mindestens fünf Prozent zu steigern, hält das Unternehmen trotzdem fest. Man gehe davon aus, dass sich das Geschäft im Laufe des dritten Quartals wieder zunehmend unter normalisierten Rahmenbedingungen entwickle, sagte Olemotz. Die mittel- bis langfristig positiven Aussichten angesichts der anhaltenden Digitalisierung seien trotz Corona intakt. (dpa)

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